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Faßmann: Forschungs- und Entwicklungsquote Österreichs steigt auch im Jahr 2019

Mit konsequenter Forschungspolitik erneut im Spitzenfeld der Europäischen Union

„Die heute veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria zur F&E Globalschätzung 2019 bestätigen den Kurs der österreichischen Forschungs- und Entwicklungspolitik, konsequent in die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu investieren. Laut Bericht werden 2019 in Österreich voraussichtlich rund 12,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgegeben, das sind um 4,5% mehr als im Jahr 2018, und höher als der prognostizierte Anstieg des BIP von 3,8%. Die Forschungsquote wird dadurch voraussichtlich auf 3,19 % ansteigen. Österreich liegt damit erneut deutlich über der von der EU bis 2020 angestrebten 3%-Quote“, so  Wissenschaftsminister Heinz Faßmann.

2019 werden aus öffentlichen Mitteln rund 4,5 Milliarden Euro für die Forschung in Österreich bereitgestellt, das sind um 3,6% mehr als 2018. Der Bund ist mit annähernd 3,8 Mrd. Euro die wichtigste Finanzierungsquelle des öffentlichen Sektors und wird gegenüber 2018 – so die Schätzung - um 2,7% mehr für F&E ausgeben. Die heimischen Unternehmen werden voraussichtlich 6,3 Mrd. Euro für F&E  aufwenden, und damit um 5,3% mehr als noch im Vorjahr, während aus dem Ausland rund 2 Mrd. Euro nach Österreich fließen werden.

„Die neuerliche Steigerung zum Vorjahr ist für mich als zuständiger Minister erfreulich und auch ein Zeichen dafür, dass Österreichs Wissenschafts- und Forschungsbereich auf dem richtigen Weg ist. Positiv ist auch, dass die privaten Investitionen über dem BIP-Wachstum liegen, die öffentlichen Ausgaben hingegen langsamer ansteigen“, so Faßmann. „Dennoch gilt es, die öffentlichen Ausgaben, vor allem im kompetitiven Bereich, konsequent zu steigern um auch in Zukunft den Standort abzusichern und zukünftiges Wachstum zu ermöglichen“, so Faßmann.

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