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Wissenschaftsministerium investiert 223 Millionen Euro am Wissenschaftsstandort Graz

Finanzierungszusage für Modul 2 am MED CAMPUS Graz an Medizinischer Universität Graz

„Österreich hat ein hervorragendes Gesundheitssystem - das soll auch so bleiben. Dafür braucht es eine moderne Forschungs- und Lehrinfrastruktur. Für den Ausbau der Medizinischen Universität Graz stellen wir daher 190 Mio. Euro zur Verfügung, womit der Baustart für das bereits geplante Modul 2 der Med Uni Graz noch im Herbst dieses Jahres sichergestellt ist. Darüberhinausgehend werden für Ausstattung und Übersiedelung 33 Mio. Euro investiert. Nachdem bereits im Herbst vergangenen Jahres das Modul 1 am MED CAMPUS Graz eröffnet wurde, geben wir nun den Startschuss für den zweiten Bauteil eines der nachhaltigsten Universitätsprojekte in Europa. Davon profitieren nicht nur unsere Studierenden, Lehrenden und ForscherInnen, sondern der gesamte Innovations- und Forschungsstandort Österreich“, so Wissenschaftsminister Heinz Faßmann anlässlich der erfolgten Finanzierungszusage am Wissenschaftsstandort Graz. Dabei zeigt man sich im Wissenschaftsministerium insbesondere über die gute Zusammenarbeit zwischen dem Finanz- und Wissenschaftsministerium sowie der BIG und natürlich auch der Medizinischen Universität Graz erfreut.

Die Inbetriebnahme soll mit dem Wintersemester 2022/23 erfolgen. Mit dem vollausgebauten MED CAMPUS Graz werden erstmals alle vorklinischen Institute der Medizinischen Universität Graz an einem Standort vereint sein. Im Modul 2 befinden sich künftig Lehr-, Forschungs- und Büroflächen. Die Lehrstühle für Immunologie und Pathophysiologie sowie Pharmakologie, das D & F-Institut für Gerichtliche Medizin sowie die Institute für Pflegewissenschaft, Sozialmedizin und Epidemiologie, Ethik und Allgemeinmedizin werden in das neue Modul siedeln. Auch weitere Hörsäle und Seminarräume für die Lehre, sowie Verwaltungsflächen der Med Uni Graz, ÖH und Mensa sind geplant. Insgesamt studieren, forschen und arbeiten mehr als 4.300 Studierende und knapp 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Medizinischen Universität Graz.

Auch für den Umbau der Anatomie soll in Kürze grünes Licht erteilt werden, derzeit befindet man sich jedenfalls im vorgegebenen Termin-und Kostenrahmen. Der entsprechende Architekturwettbewerb ist in der finalen Phase.
Durch die freiwerdenden Flächen im Bereich der alten „Vorklinik“ in der Harrachgasse kann nun auch ein entsprechendes Nachnutzungskonzept durch die Karl-Franzens-Universität Graz umfassend geplant werden. Damit wird es auch für den Standort der Uni Graz einen weiteren Innovationsschub geben.

„Mit der hocherfreulichen Zustimmung zum Baustart des Moduls 2 entsteht an der Medizinischen Universität Graz eine Forschungs- und Lehrinfrastruktur auf höchstem internationalen kompetitiven Niveau. Damit werden alle Voraussetzungen geschaffen, um in der Champions League der Wissenschaft mitspielen zu können“, so Rektor Univ.-Prof. Dr. Hellmut Samonigg.

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