Strahlenschutz

Seit jeher ist der Mensch ionisierender Strahlung ausgesetzt. Die natürlich auftretende Strahlung kommt aus dem Weltraum und von natürlich radioaktiven Stoffen in der Umwelt, vor allem in den Böden und Gesteinen der Erdkruste.  Zu der natürlichen Strahlung kommt seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts eine zusätzliche zivilisatorische Exposition. Mit der technischen Entwicklung hat sich der Mensch in zunehmendem Maße ionisierende Strahlung nutzbar gemacht. Diese Strahlung kann aber Mensch und Umwelt schädigen. Aus diesem Grund gibt es für ihre Verwendung weltweit strenge gesetzliche Regelungen. Grenzwerte für die Dosis wurden gesetzt, um nachweisbare Schädigungen zu vermeiden. Grundprinzip des Strahlenschutzes ist in jedem Fall, dass der Einsatz ionisierender Strahlung gerechtfertigt sein muss und dass die Strahlungbelastung so niedrig wie möglich zu halten ist.
Das BMBWF als Aufsichtsbehörde für den Forschungsreaktor der TU Wien sowie den Beschleunigeranlagen an den Universitäten nimmt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Funktion ein, um die Sicherheit dieser Anlagen und den Schutz der Bediensteten und der Gesamtbevölkerung sicherzustellen.