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Ressortstrategie „Klasse Job“
 

In der Schule von heute wird die Zukunft von morgen gestaltet. In ihr begegnen einander nicht nur Lehrer/innen und Schüler/innen, es findet auch die Begegnung von Wissen von heute und Gesellschaft von morgen statt. Schulen sind deshalb als moderne Kompetenzzentren gefordert. 

Der Lehrkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen im Bildungssystem – und für die Zukunft unseres Landes. Wie in vielen Berufssparten benötigt auch der Bildungsbereich neues qualifiziertes Personal. Aus diesem Grund startete das BMBWF im Oktober 2022 die Ressortstrategie „Klasse Job“.

Diese Ressortstrategie „Klasse Job“ umfasst ein breit gefächertes Maßnahmenpaket, mit dem der Lehrkräftebedarf nachhaltig gedeckt werden kann. Sie verfolgt drei zentrale Handlungsfelder:

Die Erzählung von Schule wird modernisiert

Schulen sind heute als moderne Kompetenzzentren gefordert. Sie schaffen Bildungs- und Entwicklungsräume und auch einen „safe room“ für unsere Schülerinnen und Schüler. 

Neue Zielgruppen für den Lehrer/innenberuf werden angesprochen und das Personalmanagement wirdprofessionalisiert

  • Um den Erfahrungsraum von Schule zu erweitern, sollen auch vermehrt Personen als Pädagog/inn/en gewonnen werden, die über einen Quereinstieg oder als Zweitjob in einer Schule unterrichten. 
  • Parallel wird durch neue, zeitgemäße Informations- und Kommunikationsformate das Interesse für den Beruf Lehrer/in forciert und der Einstieg in diesen Beruf erleichtert und beworben.
  • Die Bewerbungsprozesse für potenzielle Lehrerinnen und Lehrer werden weiter professionalisiert und die Serviceorientierung wird ausgebaut.

Die Pädagog/inn/en-Bildung wird weiterentwickelt

  • Studierenden muss es möglich sein, ihr Studium in hoher Qualität, in angemessenem Zeitraum und unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituation absolvieren zu können.
  • Praxisorientierte Studieninhalte müssen verbessert werden, damit der Übergang in den Beruf gut gelingt.
  • Studienfächer, in denen es einen besonderen Bedarf gibt, müssen attraktiver werden.

Um das neue Bild von Schule auch in die breite Öffentlichkeit zu tragen, hat das BMBWF passend zur Ressortstrategie die Kampagne „Klasse Job“ entwickelt:

Die Kampagne hat zwei zentrale Ziele: Sie will ein positives, modernes Image von Schule vermitteln, und sie will folgende drei Personengruppen für den Beruf Lehrer/in gewinnen:

  • Potentielle Quereinsteiger/innen in den Beruf
  • Personen, für die der Unterricht an einer Schule in bestimmten Fächern als „Zweitjob“/Berufung interessant sein könnte
  • Schüler/innen im Alter von 17/18 Jahren, die mit dem Gedanken spielen, ein Lehramtsstudium zu wählen

EU-Projekt zur Optimierung der Bedarfsprognose und des Personalmanagements

Neben den genannten Maßnahmen hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung sich auch erfolgreich für ein EU-Projekt beworben. In dem TSI-Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird, werden zwei Ziele verfolgt: die Entwicklung einer noch effektiveren Bedarfsprognose an Lehrkräften nach Regionen, Schularten und Unterrichtsgegenständen gegliedert sowie die Unterstützung der Schulen bei der Implementierung professioneller Personalmanagement-Prozesse.
Das Projekt soll so die Personalentwicklung von Lehrkräften optimieren, das Lehrkräfteangebot nachhaltig sichern und qualitativ hochwertige Informationen für eine strategische Steuerung des Bildungssystems liefern. Langfristig tragen die Ergebnisse zur Bildungsqualität und -gerechtigkeit in Österreich bei.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: Factsheet (PDF, 147 KB)

Eine Website für alle Interessierten: klassejob.at

Mit der Website klassejob.at gibt es einen „Single-Point-of-Contact“ für all jene, die am Lehrer/innenberuf interessiert sind. Diese Seite ist das kommunikative Herzstück der Kampagne und wird durch begleitende Kommunikationsmaßnahmen (Präsenz in den Medien (online/print) und über Social-Media-Kanäle) beworben.